Nikotin
Nikotin ist eine süchtig machende, hochgiftige Substanz. Benannt wurde es nach dem französischen Diplomaten und Gelehrten Jean Nicot, der im 16. Jahrhundert den Tabak in Europa eingeführt haben soll.
Nikotin wirkt spezifisch auf die Nerven und das Gehirn. Es stimuliert und hemmt, es stresst und entspannt den Körper zugleich. Unter der Wirkung von Nikotin schlägt das Herz schneller, der Blutdruck steigt, die Durchblutung wird reduziert und die Körpertemperatur sinkt. Nikotin führt zu einem Anstieg von Neurotransmittern und Hormonen, z.B. von Noradrenalin, Dopamin und Endorphinen.
Beim Nikotinabbau im Körper entsteht Nikotinsäure, ein Vitamin des Vitamin-B-Komplexes, das Gefäss erweiternd wirkt und die psychomotorische Leistungsfähigkeit stärkt. Bei Alzheimer- und Parkinson-Patienten wird diese positive Wirkung der Nikotinverabreichung seit einigen Jahren mit strittigen Erfolgen getestet.
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Quelle: onmeda.de
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