Ratgeber zu den Themen Leben und Partnerschaft

Raucherentwöhnung: Auf dem Weg zum Nichtraucher

Zu glauben, dass eine Raucherentwöhnung "ganz enfach" möglich sein kann, ist grob fahrlässig. Es gibt zwar Mittel und Methoden, um der Nikotinsucht dauerhaft Herr zu werden, aber viele davon sind nicht besonders erfolgsversprechend. Nichtrauchen ist also garnicht so einfach. Woher das kommt will ich hier kurz aufgreifen.

Nikotin, auch Nicotin, ist der Grund für die Sucht. Es ist benannt nach dem französischen Diplomaten Jean Nicot und ist ein Alkaloid, das nicht nur in der Tabakpflanze sondern auch in geringerer Menge in anderen Nachtschattengewächsen zu finden ist.

793px-Zigarette_smoke_rauchenNicot beschäftigte sich damals in Lissabon mit der positiven Heilwirkung des Tabaks und schickte im Jahr 1561 Tabaksamen an den französischen Hof, was zu der frühen Verbreitung des Tabaks in Frankreich führte. Nikotin kann als legaler Suchtstoff betrachtet werden. Die nikotinergen α4β2-Acetylcholinrezeptoren haben bei dem Konsum eine Ausschüttung zahlreicher Botenstoffe zur Folge. Nikotin als Wirkstoff und das Ritual setzen Dopamin frei. Das Belohnungssystem wird in seiner herkömlichen Weise gestört und genau das macht das Aufhören so schwer.

Dazu muss man kurz einwerfen, dass sich folgende Seiten auch mit dem Thema auseinander setzen. Die sind einen Besuch wert:

Am besten ist wohl die so genannte "Punkt-Schluss-Methode" bei der der Konsument einen bestimmten Tag festlegt, ab dem er nicht mehr rauchen wird. Alle Zigaretten müssen weg und die Aschenbecher müssen raus. Vor dem geplanten Stichtag muss das Rauchverhalten nicht geändernt werden. Und dann heisst es: "Einfach Aufhören" und dizipliniert der Versuchung wiederstehen.

Ich habe es so noch nicht geschafft, denke aber, dass das ein guter Weg wäre. Sollte das nicht helfen tun es vielleicht die Ratschläge hinter den folgenden Links...

verwandte Artikel zu dem Thema:

Kommentieren