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Laufen und Joggen = Kalorienverbrauch oder Knieschmerzen?

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Auch ein Jogger: Friedensnobelpreisträger und ehemaliger Präsident der Vereinigten Staaten, Jimmy Carter

Marathonläufer machen sich zwar nicht die Knie kaputt, aber Arthrose in der Hüfte wird wahrscheinlicher: Das ist das Ergebnis einer Studie aus Heidelberg. 20 ehemalige Marathonläufer der deutschen Spitzenklasse der Jahre 1972–1986 wurden zu einer klinischen Untersuchung einbestellt und die radiologischen Befunde der Hüftgelenke mit denen wenig sporttreibender Kontrollpersonen verglichen. Ergebnis: Kniegelenkarthrosen treten nur selten auf. Intensive Laufbelastungen begünstigen aber trotzdem das Auftreten einer Koxarthrose im Vergleich zu weniger sportaktiven Menschen.

Knieschmerzen entstehen meist wenn das Verhältnis der verschiedenen Muskelgruppen ungleich ist, durch eine übermäßige Abnutzung des Knorpels auf der Kniescheibe. Laufen auf zu hartem Untergrund, mit den falschen Schuhen oder viel zuviel Training können genau diese Abnutzungserscheinungen hervorrufen. Durch eine falsche Lauftechnik, ungenügende Dehnung vor und nach dem Joggen sowie generelle Fehlhaltungen und Überbelastung durch Schreibtischarbeit sind die Sehnenbündel möglicherweise verkürzt.  Diese scheuern daher über die das Kniegelenk bildenden Knochen oder den unteren Oberschenkelknochen, anstatt vorbeizugleiten, das verursacht die Schmerzen und ruft bei nicht geübten Joggern Entzündugen in dem Bereich vor.

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Fazit: Auch wenn ein ca. 80 Kg schwerer Mann ca 400 kcal (Kalorienverbrauch) pro 30 min joggen verbraucht - wer läuft, belastet seine Gelenke und das gleich drei mal mehr als beim Gehen, hat man in den Knien schon Schmerzen, sollte man sich eine andere Sportart suchen. Ungeübte Jogger sollten sich langsam an das Laufen gewöhnen.

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